Fettabsaugung (Liposuktion)
Indikation
Hartnäckige, weder einer Reduktionsdiät noch gezielter Gymnastik zugängliche Fettpolster kommen bei vielen Frauen und auch Männern vor. Sie können überall am Körper, vor allem aber direkt unter der Haut an den Oberarmen, im Gesichts- und Halsbereich, den Hüften, am Gesäß und Bauch oder im Bereich der Oberschenkel, sog. Reithosen lokalisiert sein. Diese Fettpolster lassen sich je nach Ausmaß durch eine Liposuktion absaugen, jedoch sollte die Elastizität und damit Rückstellfähigkeit der Haut beurteilt werden. Dr. Döbler berät Sie dementsprechend und ggf. auch über eine andere Therapieverfahren.
OP-Verlauf
Den Verlauf der Operation dürfen Sie sich in groben Zügen wie folgt vorstellen:
Der Eingriff wird bedingt in örtlicher Betäubung, aber meist in Vollnarkose durchgeführt. Nach Desinfektion des Operationsgebietes werden an strategisch anatomisch günstigen Stellen kleine Hauteinschnitte gesetzt. Zunächst wird über eine dünne Kanüle eine spezielle Lösung injiziert, die aufgrund ihrer Zusammensetzung die Fettzellen löst und somit eine schonendere Absaugung gewährleistet. Das Fett wird dann mittels Vor- und Zurückschieben der Kanüle, in der eine Vakuumpumpe einen Sog erzeugt, abgesaugt. Zum Schluss werden die Hautschnitte vernäht und mit einem Pflasterverband abgedeckt. Noch auf dem OP-Tisch wird Ihnen eine Kompressionshose angezogen, die Sie für ca. 4-6 Wochen konsequent tragen müssen.
Vor der Operation ist eine Narkosefähigkeitsuntersuchung erforderlich. Dabei teilen Sie dem Anästhesisten alle Vorerkrankungen sowie die evtl. Einnahme von Medikamenten mit.
OP-Dauer
Die Dauer der Operation ist abhängig vom Ausmaß und der Anzahl der Fettpolster, die entfernt werden sollen.
Verweildauer
Davon abhängig ist somit auch die Dauer des ambulanten oder stationären Aufenthaltes.
Postoperative Verhaltenhinweise
Das konsequente Tragen der Kompressionshose ist unumgänglich und trägt wesentlich zum Heilungsprozess und damit zu einem guten Endergebnis bei.
Anstrengende Aktivitäten sollten Sie in den ersten vier Wochen vermeiden. Ob Sie arbeitsunfähig sind, hängt naturgemäß vom Ausmaß des Eingriffes und der Art Ihrer Tätigkeit ab.
